Die Geschichte wiederholt sich. Willst du wirklich zusehn?
Die Frage bewegt mich und brennt mir im Herzen.
Und irgendwie tröstet mich da gerade ein Gedicht von Erich Fried:
Unsere Politik ist
wo immer das geht
unsere Politik
nicht Politik zu
nennen
Wir sind daher froh
und finden es dankenswert
daß unsere
Feinde
Politik eng einschränken wollen
und daß sie Literatur
und Kunst und Allgemeinbildung
als
integrierbar
kampflos uns überlassen
Freitag, 13. November 2015
Dienstag, 4. März 2014
Der rote Faden
Ein Jahr frei nehmen.
Nicht in vielen Berufen möglich.
Zum einen bin ich dankbar für diese
Möglichkeit.
Zum andern stellte ich an dieses Jahr
auch Erwartungen, die ich nicht klar definieren konnte/kann.
War mein erstes Sabbatical 2005/2006
strukturiert, klar geplant, so ist dieses nun „das ganz andere
Sabbatical“.
Und so ist es nun, wie es ist.
Gut, aber anders.
Bedeutet: Viel weniger geplant, viel
mehr unmittelbar im 'Jetzt' leben, Unklarheiten aushalten.
Einen ganz zarten, roten Faden(*)
kann ich seit etwa einer Woche entdecken.
Ob er so zart bleibt oder noch an
Festigkeit gewinnt, kann ich nicht sagen.
Ein Impuls von außen hat mich
angestoßen, euch nun in der Hälfte des Sabbaticals diese Zeilen zu
schreiben.
Dieser feine, rote Faden
nennt sich zurzeit zwecks Ermangelung eines besseren Ausdrucks 'zum
ersten Mal'...
Einiges „erste Male“ haben
sich tief eingeprägt, Geschenke sind dabei und manche Fragen.
Die Liste ist nicht chronologisch
gehalten, eher eine Gedanken-Reise durch die vergangenen und vor mir
liegenden Wochen und Monate.
In diesem Sabbatical
habe/werde/war/wurde ich zum ersten Mal
(**) …
Montag, 23. Dezember 2013
DAS GANZ ANDERE WEIHNACHTSMÄRCHEN
Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachten, spät abends. Über dem
Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben
an der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer die Worte "Ausländer
raus" . Gespenstische Ruhe. Die Gardinen an den Fenstern der
Bürgerhäuser waren schnell wieder zugefallen. Niemand hatte etwas
-gesehen.
"Los kommt, wir gehen." "Wo denkst Du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?" "Da unten? Da ist doch immerhin unsere Heimat. Hier wird es schlimmer. Wir tun, was an der Wand steht: ´Ausländer raus´ !"
Tatsächlich: Mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf. Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihrer Weihnachtsverkleidung. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause. Dann der Kaffee, palettenweise, der Deutschen Lieblingsgetränk: Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat.
Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf. Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne, die Gewürze aus ihrem Inneren zog es nach Indien. Der Dresdner Christstollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: Mischlingen wie mir geht´s besonders an den Kragen. Mit ihm kamen das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen.
"Los kommt, wir gehen." "Wo denkst Du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?" "Da unten? Da ist doch immerhin unsere Heimat. Hier wird es schlimmer. Wir tun, was an der Wand steht: ´Ausländer raus´ !"
Tatsächlich: Mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf. Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihrer Weihnachtsverkleidung. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause. Dann der Kaffee, palettenweise, der Deutschen Lieblingsgetränk: Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat.
Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf. Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne, die Gewürze aus ihrem Inneren zog es nach Indien. Der Dresdner Christstollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: Mischlingen wie mir geht´s besonders an den Kragen. Mit ihm kamen das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen.
Montag, 18. November 2013
Nur für heute .... danke, Sophia!
Nur für heute – Dekalog der Gelassenheit
Nur für heute
werde ich mich bemühen,
den Tag zu erleben,
ohne das Problem
meines Lebens
Samstag, 9. November 2013
Happy birthday, Nicholas Winton!
Danke Max Lucado bin ich wieder einmal an Nicholas Winton erinnert worden.
Er feierte im Mai seinen 104. Geburtstag und lebte, was der Talmud, das jüdische Gesetzbuch sagt:
"Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt."
Seine Geschichte findet sich u.a. unter: http://www.powerofgood.net/story.php
oder im Buch von Lucado "Schön, dass es dich gibt".
Er feierte im Mai seinen 104. Geburtstag und lebte, was der Talmud, das jüdische Gesetzbuch sagt:
"Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt."
Seine Geschichte findet sich u.a. unter: http://www.powerofgood.net/story.php
oder im Buch von Lucado "Schön, dass es dich gibt".
Freitag, 11. Oktober 2013
PALDIES...
Riga ... Kulturhauptstadt Europas 2014
Liepaja ... "die Stadt, in der der Wind geboren wurde"
Ventspils ... alte Hansestadt
Kolkas Rags ... nördliche Spitze Lettlands mit toooollem Sandstrand
Jurmala ... altes Seebad
PALDIES ... an meine lettischen Freunde, an Lettland ... es waren zehn wunderschöne Tage bei euch!
Liepaja ... "die Stadt, in der der Wind geboren wurde"
Ventspils ... alte Hansestadt
Kolkas Rags ... nördliche Spitze Lettlands mit toooollem Sandstrand
Jurmala ... altes Seebad
PALDIES ... an meine lettischen Freunde, an Lettland ... es waren zehn wunderschöne Tage bei euch!
Montag, 30. September 2013
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